Ernstfall Mobbing

„Meine Chefin mobbt mich, sie greift mich ständig an, fachlich – klar doch, ich reagiere sauer drauf. Ehrlich gesagt, sie kann mich. Das weiß sie auch.“

Wie siehst Du das? Zerstörerisches Mobbing oder „nur“ ein Konflikt?

Das versuche ich in meinen Coaching-Sitzungen genau zu klären. Denn: Ein Mobbingvorwurf ist immer schwerwiegend. Wenn Du ihn an Deinen Arbeitgeber richtest, setzt Du sofort eine innerbetriebliche und rechtliche Ereigniskette in Gang.

Wie kannst Du feststellen, ob in Deinem Falle Mobbing vorliegt?

  • Mobbing ist langanhaltend (z.B. über mehrere Wochen hinweg) und erfolgt mit Absicht und System
  • Ziel ist, Dich als Person anzufeinden, zu diskriminieren, zu schikanieren, zu beleidigen und damit Dein Selbstwertgefühl zu zerstören, z.B. durch völlig unangemessene, anonyme Kritik oder böswillige Gerüchte
  • Du befindest Dich in einer Opfer-Täter-Beziehung, d.h. in einer unterlegenen Position (z.B. gegenüber Vorgesetzten oder Kollegen)
  • Das Mobbing verfolgt das weitere Ziel, Dich aus dem Arbeitsverhältnis zu nötigen (z.B. indem Du Deinen Job hinwirfst, weil Du es nicht mehr aushältst oder krank wirst) – deshalb ist es rechtswidrig

Meine Ratschläge an Dich:

  • Nicht in die Opferhaltung gehen
  • Dokumentiere alles was passiert (Mobbingtagebuch)
  • Handle sofort und nicht später: Sprich mit engen Vertrauens-personen
  • Suche unbedingt Hilfe und Beratung: z.B. Mobbingberatungsstellen vor Ort, Mobbing-Hotline, Betriebsrat, Rechtsanwalt, psychologische Unterstützung)

Du bist nicht alleine! Niemand hat das Recht, Dich so unwürdig und böswillig zu behandeln.

Impression Management: Bewerbungsbilder

Bewerbungsfotos – DAS ist echt ein Thema für sich.

Sie sind ziemlich wichtig für den allerersten Eindruck. Egal, ob Du superattraktiv bist oder eher der normale Typ:  Der authentische und sympathische Eindruck von Dir zähltDer Betrachter möchte sich ein „Bild“ von Dir machen: Wie kommst Du rüber? Wirkst Du offen, freundlich und professionell?

Ich schicke meine Klienten immer zu einem wirklich professionellen Fotografen, der sich auf Business Portraits spezialisiert. Der besitzt die richtige Beratungskompetenz, das richtige fachliche Know-How und die technische Ausrüstung, Dich ins rechte Licht zu rücken.

Auch wenn Du jetzt vielleicht sagst: „Absolut überbewertet“ – „Also ich weiß, die sind bei der Firma, bei der ich mich bewerben will, ganz relaxt, ohne Krawatte und so“ – hier mein dringender Rat als Karriereberater:

Geh auf Nummer sicher. Die Kleidung sollte unbedingt zum angestrebten Job und zur Position passen. Sei lieber etwas „overdressed“. Recherchiere auf der Unternehmens-Webseite, bei XING etc: Welcher Dresscode könnte gewünscht sein? Wichtig auch: Bewirbst Du Dich bei einem konservativen Versicherungsunternehmen oder in einer hippen Werbeagentur?

Nimm zum Shooting unterschiedliche Outfits mit – z.B. verschiedene Krawatten, Jackets (Männer) oder Blazer, Schals (Frauen). Wie willst Du Dich inszenieren? Lass Dich ruhig in unterschiedlichen Posen, im Quer- oder Hochformat, mit unterschiedlich farbigem Hintergrund oder in Schwarz-Weiß fotografieren. Ein guter Fotograf unterstützt Dich mit dem erforderlichen Business-Blick.

Wenn’s um die Auswahl der besten Bilder geht: Frag andere Personen in Deinem Umfeld, welches der Fotos am besten wirkt. Oft können dies Andere wesentlich besser einschätzen als Du selbst! Und jetzt sag ich nur noch: Smile!